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Wie viel Pflege zu Hause kosten wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Es kommt auf das jeweilige Modell der häuslichen Pflege und auf den nötigen Betreuungsaufwand an. Dabei übernimmt entweder die Pflegekasse unmittelbar die Kosten für ambulante Pflege oder sie zahlt Geldleistungen an die pflegebedürftige Person bzw. an ihre Angehörigen aus, die zur Finanzierung verwendet werden können. Das dritte Modell sind die Kombinationsleistungen, die die Sachleistungen und das Pflegegeld prozentual kombinieren.

 

Behandlungspflege

Was kostet mich die ambulante Pflege?

Ein Konzept der häuslichen Pflege ist die Versorgung durch einen ambulanten Pflegedienst. Das Pflegepersonal kommt zu festgelegten Zeiten zu den Senioren nach Hause, wobei wechselnde Angestellte die hauswirtschaftliche, pflegerische und medizinische Betreuung übernehmen. Außerhalb dieses Zeitrahmens müssen sich die pflegebedürftigen Personen selber versorgen oder bekommen unterstützung durch die Angehörigen.

 

Die Kosten für ambulante Pflege, die Pflegedienste erbringen, übernimmt die Pflegekasse der jeweiligen hilfsbedürftigen Person. Die Pflegedienste rechnen ihre Leistungen monatlich und bis zu einem festgelegten Höchstbetrag als Sachleistungen direkt mit den Pflegekassen ab. Je nach Pflegegrad beträgt dieser Satz (ab dem 1.1.2017) 689 Euro bei PG II , 1.298 Euro bei PG III, 1612 Euro bei PG IV und 1.995 Euro bei PG V pro Monat. Die einzelnen Pflegetätigkeiten sind in für alle Anbieter einheitlichen Leistungskomplexen zusammengefasst. Der Leistungskomplex „Kleine Grundpflege“ beispielsweise umfasst An- und Auskleiden, Teilwaschen sowie Mund- bzw. Zahnpflege. Bei den Tarifen, die ambulante Pflegedienste für die einzelnen Leistungskomplexe ansetzen, bestehen allerdings Unterschiede.

Grundpflege

Ein weiteres Konzept der Pflege zu Hause ist die 24 Stunden Betreuung. Da bei diesem Modell die Betreuungskräfte mit in den Haushalt der Senioren einziehen, stehen sie als feste Bezugsperson zur Verfügung. Die Betreuungskräfte erbringen gemäß der individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Senioren leichte Pflegeleistungen in den Bereichen Mobilität, persönliche Hygiene sowie Ernährung. Sie übernehmen auch diverse hauswirtschaftliche Tätigkeiten.

Die Kosten für ambulante Pflege im Rahmen der 24 Stunden Betreuung müssen die pflegebedürftigen Senioren bzw. ihre Angehörigen selber finanzieren, da es sich bei diesem Modell um eine private Dienstleistung handelt.

Die Betreuungskräfte werden nach Tagessätzen bezahlt, die sich nach verschiedenen Kriterien errechnen. Berücksichtigt werden neben den erforderlichen Pflegetätigkeiten die Deutschkenntnisse der jeweiligen Betreuungskraft sowie ihre Erfahrungen in der Seniorenbetreuung. Bei Linara starten die Tagessätze ab ca. 68€. Wie das Tarifbeispiel eines typischen Falls illustriert, entstehen monatliche Kosten von ca. 2.100€.

Sollte eine der drei Pflegestufen vorliegen, kann das Pflegegeld zur Teilfinanzierung der Kosten für ambulante Pflege im Rahmen der 24 Stunden Betreuung verwendet werden. Die monatlichen Sätze liegen ab 1.1.2015 bei 244€ (bei Demenz 316€), 458€ (bei Demenz 545€) und 728€. Die Pflegekasse erstattet auch Aufwendungen für die Verhinderungspflege. Außerdem können Steuererleichterungen in den Bereichen haushaltsnahe Dienstleistungen oder außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden. (by linara)

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